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Die Firma seit 1949

Atelier Weissenburger
1949-1950 Das erste kleine Atelier im romantischen Lahnort Dausenau. Ein nostalgisches Foto aus einer anderen Produktionsepoche. Hier wird noch fast alles in Handarbeit genäht.
Visitenkarte 1950
Die erste Visitenkarte von Weissenburger Krawatten, 1950

Gründung 1949

Ilse Weissenburger
Ilse Weissenburger + 7.8.2016
Eugen Weissenburger
Eugen Weissenburger + 13.1.2004

Wie es dazu kam 1948-1950

1948: Eugen Weissenburger, ein junger Mann aus Bad Ems, ist ratlos. Der Krieg hat verhindert, dass er seine Ausbildung als Techniker beendet, aber ein Einkommen wird dringend gebraucht. Gerne würden seine hübsche Verlobte Ilse Zorn und er heiraten, doch wie, wenn er keine sichere Zukunft bieten kann? Ilse arbeitet in fester Anstellung als Lohnbuchhalterin beim Stinnes-Konzern. Aber was soll er machen? Er kann viel - hat darüber aber keine Nachweise, wie viele junge Menschen seiner Generation.

Doch Eugen Weissenburger hat einen väterlichen Freund, Willy Rody. 1931 hatte er als erster den Ozean auf der Route über die Azoren von Ost nach West überflogen. Eine abenteuerliche Geschichte, die um wenige Meilen misslang. Er hätte fast mit dem Leben bezahlt, ist nach sieben Tagen und sieben Nächten mit seinen Piloten von der im Ozean treibenden Junkers gerettet worden... Dieser Willy Rody, ein Mann der sich immer gut kleidet, gibt Eugen 1948 den Rat: "Wie wär´s mit Krawatten? Die Leute wollen sich wieder schön anziehen, aber für einen neuen Anzug fehlt noch das Geld. Eine schicke Krawatte können sie sich aber leisten." Eugen ist skeptisch: Er ist Techniker, kein Schneider. Da schenkt Rody ihm eine Krawatte, die er sich 1931, nach dem Ozeanflug, in der 5th Avenue in New York gekauft hatte. Mit dem Mut der Verzweiflung lässt Eugen diese Krawatte von Schneiderinnen kopieren und damit beginnt die Produktion.

Willy Rody, Dankgottesdienst New York 1931
1931 der Ozeanflieger Willy Rody aus Bad Ems. Mit modischen Gamaschenschuhen, beim Dankgottesdienst in New York nach seiner Rettung. Rechts neben ihm der Bürgermeister von New York.
Krawatte aus New York 1931
Die Vorbildkrawatte von Willy Rody, 1931 aus New York.

Einzelheiten zum spektakulären Ozeanflug von 1931 finden Sie auf dieser Seite des Junkers-Archivs: www.junkers.de/kalenderblatt/10-september-1931

1949: Ilse und Eugen führen ihr kleines Unternehmen zusammen. Eugen ist für die Ideen und den Verkauf zuständig, Ilse für die Näharbeiten und die präzise Buchführung. Bald brauchen sie mehr Platz und weitere Mitarbeiter. Nach wenigen Jahren ziehen sie um in das neu gebaute eigene Haus, dorthin, wo auch heute die Firma noch ist.

RZ 1956
1956: Die Rheinzeitung berichtet über die Firma Weissenburger.
Kollektion 1960
1960: Ilse und Eugen Weissenburger beim Aussuchen der neuen Kollektion in der Seidenweberstadt Krefeld.
 
Buchführung 1962
1962: Fertigbinder mit Elastikband sind gefragt. Ilse Weissenburger umgeben von tausend Krawatten.
 
60_70
1960 - 1970: Kontraste in der Krawattenmode:7cm schmale Krawatten mit Streifen in den 60er Jahren (heute wieder modern!) und 14cm breite Krawatten der 70er Jahre in auffälligen Mustern.
Vereinskrawatten 1962
Die ersten Motive für Vereine in den Sechzigern. Eine nostalgische Krawattenschachtel, damals noch in Handarbeit von Buchbindern hergestellt, darauf eine Chorkrawatte und eine Schachkrawatte.

1960-1985

 

1949 - 1985: Ilse und Eugen Weissenburger haben mit ihrer Firma Erfolg, weil sie zuverlässig liefern, stets fair sind zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern.

1986 bis heute: Ilse und Eugen Weissenburger geben ihr Unternehmen an die Tochter Leonore ab. Zuverlässigkeit, Service und gute Qualität, das ist auch in der zweiten Generation oberstes Gebot bei Weissenburger. Zufriedene Kunden bestätigen dies: Referenzen.

1986: Neu sind eigene Entwürfe. Haben die Eltern noch die fertigen Kollektionen der Seidenweber eingekauft, erstellt die Tochter als ausgebildete Designerin eigene Entwürfe. Besonders für Chöre, die ihr als aktive Chor-Sängerin am Herzen liegen. Firmen aus dem Mittelstand und Konzerne kommen dazu und lassen sich Individuelle Krawatten anfertigen. Firma Weissenburger erhielt sogar Aufträge aus dem Vatikan, von der "Päpstlichen Schweizer Garde", die sich von Weissenburger neue Uniformkrawatten entwerfen ließ.

Brunnenhalle Bad Ems
Abendtasche aus Krawatten

2005 Ausstellung über die Krawatte in der Alltagskultur

 

2005: Krawattenausstellung in der historischen Brunnenhalle in Bad Ems, oben schwebt der vier Meter lange "Krawattendrachen", ein Lenkdrachen, der von Spezialisten extra für die Ausstellung gebaut wurde. Krawatten als Symbol für den Zeitgeist aus sechs Jahrzehnten waren von Leonore Weissenburger zu einer unterhaltsamen und informativen Ausstellung zusammengestellt worden. Eine der Raritäten aus der Ausstellung: Eine Abendtasche aus Krawattenspitzen und Fliege. Originelles Einzelstück aus Musikkrawatte NR 833.

1999
2005

Presseberichte

GSP
 
 

 

Sicher keine gewöhnliche Firmengeschichte. Ein kluger Rat war der Beginn und viele weitere im Laufe der Jahre, auch von den Kunden, halfen dem Familienunternehmen das Sortiment zu verbessern. Wenn auch Sie Anregungen für uns haben, sind diese uns sehr willkommen! Schicken Sie uns Ihre Nachricht mit Lob oder Kritik, wir freuen uns über Ihre Meinung.

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